Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung: Die Lernumgebung in der Kita inklusiv gestaltenWorkshop für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Die Tatsache, dass die Lernumgebung einen entscheidenden Einfluss auf die Bildungsprozesse von Kindern hat ist mittlerweile unbestritten. Zahlreiche Publikationen, insbesondere in den letzten Jahren haben sich mit der Frage beschäftigt, welche baulichen und räumlichen Gegebenheiten die kindliche Entwicklung optimal unterstützen.
Räume sollen den unterschiedlichen Bedürfnissen  der Kinder nach Ruhe und Aktivität, nach Gemeinschaft und Alleinsein, nach Nahrung, Schlaf und Körperpflege gerecht werden.
In vielen Kindertagesstätten wird diesen Erkenntnissen Rechnung getragen und die pädagogischen Fachkräfte schaffen mit ihren Raumkonzepten Orte, die vielfältige Lernerfahrungen ermöglichen und individuelle Bedürfnisse der Kinder befriedigen.

Im Zusammenhang von Inklusion jedoch wird das Thema „Lernumgebung“ oft ausschließlich unter baulichen Gesichtspunkten diskutiert. Barrierefreiheit bedeutet hier, den Abbau baulicher Barrieren, insbesondere für Kinder im Rollstuhl.
Diese Definition greift zu kurz und blendet entscheidende Aspekte aus. Der Begriff der inklusiven Lernumgebung muss erweitert werden. Das bedeutet:
Eine inklusiv gestaltete Lernumgebung für Kinder vermittelt den Kindern Zugehörigkeit  und ermöglicht ihnen Erfahrungen mit der tatsächlichen Vielfältigkeit von Menschen .
Der Frage,was das für die pädagogische Arbeit, die eingesetzten Materialien und die räumliche Gestaltung bedeutet, wird in diesem Workshop nachgegangen.

Die Inhalte im Überblick

Der Workshop folgt den Erkenntnissen der Anti-Bias Arbeit für die pädagogische Praxis mit Kindern zwischen 0 und 10 Jahren von Louise Derman-Sparks und ihren Kolleg*innen, die Ende der 1980er Jahre in den USA entwickelt wurden. Diese sind vom Institut für den Situationsansatz im Rahmen der Kinderwelten Projekte (2000-2010) als Ansatz Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung für Deutschland adaptiert und weiterentwickelt worden.

Einführung in den Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung
  • Was bedeutet Inklusion?
  • Unterschiede zwischen Integration und Inklusion
  • Ziele des Ansatzes Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung für Kinder
    und pädagogische Fachkräfte
Die inklusive Lernumgebung
  • Zusammenhang von Lernumgebung und Identitätsentwicklung/Selbstbild des Kindes
  • wertschätzende Widerspiegelung der Familien und Familienkulturen
  • Vorsicht Falle! Achtsame Gestaltung der Lernumgebung
Vielfalt erkennen und erlebbar machen
  • Welche Unterschiede nehmen Kinder wahr?
  • Umgang mit Unterschieden
  • die Vielfalt der Gruppe und der Einrichtung erkennen
  • Erfahrungen mit Vielfaltsaspekten über die Einrichtung hinaus ermöglichen
Inklusive Praxis
  • Einseitigkeiten in der eigenen Kita aufspüren
  • kritischer Blick auf die Lernumgebung der Kita
  • kritisches Sichten von Materialien
  • Beteiligung von Kindern im inklusiven Prozess

Ablauf des Workshops

Der Workshop wird als zweitägige Veranstaltung angeboten.

Kursort

Neuss und Umgebung
Seminarort wird zeitnah bekannt gegeben
für Träger: individuelle Absprache

Anzahl der Teilnehmer*innen

10-15 Teilnehmer*innen

Kosten Preis
Komplettpreis für Träger (10-15 Teilnehmer) *11300 €
Einzelbuchung *2139 €

*1 : Träger haben die Möglichkeit einen Workshop komplett zu buchen.
Individueller Wunschtermin!

*1 : für Träger zzgl. Reisekosten und ggf. Übernachtung

*2 : Bei Einzelbuchung ist keine individuelle Terminabsprache möglich.

In den Kosten inkludiert sind:

Handout, Versorgung mit Getränken und Snacks an den Seminartagen (im Rahmen der Einzelbuchungen)

Die Rechnungsstellung über den Gesamtbetrag erfolgt 4 Wochen vor Beginn des Workshops.

Bei Interesse kontaktieren Sie mich über Email oder rufen Sie mich an.

Termine:
Die Lernumgebung in der Kita inklusiv gestaltenVorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Die Lernumgebung in der Kita inklusiv gestalten

29./30. Oktober 2019Seminarzeiten: 9.00 Uhr-17.00 Uhr